Stromtherapie

Die mittelfrequente Modulations Elektrotherapie (MET) wurde in Zusammenarbeit von Ärzten für physikalische Medizin, Physiotherapeuten, technischen Biologen und Ingenieuren im M.E.M e.V. für die Humanmedizin entwickelt und brachte eine völlig andere Betrachtung der Wirkungsweise hervor.

So gelang es erstmals in einem System die drei grundlegenden Wirkungen als Kombination in einem Therapiesignal zusammenzufassen:

  • Die tiefe Volumenaktivierung (Gildemeister)
  • Die reizfreie Nervenhemmung (Wedensky)
  • Die direkte Muskelfasertonisierung (Senn)

Diese sind homogen im durchströmten Gewebe selektiv wirksam und individuell auf den Patienten bzw. auf das therapeutische Ziel hin abstimmbar.

Die MET ist daher äußerst wirkungsvoll und deutlich vom Reizstrom zu unterscheiden !

Indikationen

Stromtherapie beim Pferd

Artikuläre und periartikuläre Schmerzzustände inkl. Funktionsstörungen im Muskelmantel der Gelenke sowie der aktiveren entzündlichen Formen.

  • Verletzungsfolgen mit und ohne traumatischem Ödem und posttraumatischen Atrophien
  • Schmerzreflektorische Muskelverspannungen
  • Paresen
  • Fibromyalgie, Myogelosen
  • Hämatome
  • Neuralgien
  • Überlastungssyndrome des Band- und Kapselapparates
  • Rupturen an Muskelfaseransätzen
  • Narbenschmerzen, etc.

Kontraindikationen

Die Stromtherapie darf
nicht angewandt werden bei:

  • Fieber
  • Bakteriellen Entzündungen
    (z.B. Einschuss)
  • Trächtigkeit